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23.11.2011

Menschenrechte in Südafrika

Der sonntägliche Brunch des OV Tiergarten widmete sich auch im Oktober wieder einem außenpolitischen Thema: Diesmal ging es um die Menschenrechtssituation in Südafrika. Von ihrer Reise mit dem Verband der Stipendiaten und Altstipendiaten der Friedrich-Naumann-Stiftung unter dem Motto „Bildung beflügelt – Chancen für Townships in Südafrika“ berichtete
Nikoline Hansen. Fazit: nicht nur die Schere zwischen arm und reich klafft in Südafrika  erschreckend auseinander, auch die ethnischen Spannungen und gerade die Konkurrenzsituation gegenüber Migranten und Flüchtlingen aus den Nachbarländern lassen das Land zu einem Pulverfass werden. Trotz guter Voraussetzungen – an Gesetzen und Geld mangelt es nicht - ist die Situation für die meisten Bewohner im Alltag alles andere als rosig: Korruption ist an der Tagesordnung, das Geld für Bildung – der höchste Anteil am Gesamtbudget – kommt nicht da an, wo es gebraucht wird. Hohe Arbeitslosigkeit, AIDS, schlechte Arbeitsbedingungen für Landarbeiter:
Das sind die Kehrseiten der Medaille und die Bilder, die ein durchschnittlicher Tourist wohl nicht sieht, während er sein Dreigänge-Menü mit Champagner zu (aus europäischer Sicht) Spottpreisen an der „Waterfront“ in Kapstadt genießt. Der VSA unterstützt das Kayamandi-Projekt der Universität Stellenbosch; dreimal in der Woche leisten Tutoren an der Ikaya Primary
School Bildungsarbeit und helfen Kindern für den Start in ein eigenverantwortliches Leben.

Dieser Artikel ist auch in Liberal Cenral 11-2011 erschienen

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